• Chaos im Kopf
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    Warum viele Schüler mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß stehen, ist mir im Laufe der letzten Jahre klargeworden. Es herrscht Chaos im Kopf. Sie kennen nur einige wenige Regeln, und die nur rudimentär. Zum Beispiel wissen sie, dass Nomen einen Artikel haben, und schreiben dann „die Schöne blume.“ Schließlich steht vor “schöne“ ein Artikel. Dass Vokale sowohl kurz als auch gedehnt vorkommen, und dass das bei der Rechtschreibung - für Beispiel aus meiner Rechtschreibförderung hier klicken - zu beachten ist, wissen sie nicht. In der Schule war das bestimmt dran, aber es blieb nicht haften. Hinzu kommt, dass das Handwerkszeug der Schule, das Schreiben, oft nicht beherrscht wird und einen großen Teil der Konzentration abverlangt. Ein Wort zehnmal zu schreiben, damit man sich die richtige Schreibweise einprägt, nutzt hier gar nichts. Die Frage, wie man ein Wort richtig schreibt, stellt sich nur dann, wenn man bereits Strukturen zur Rechtscheibung verinnerlicht hat.

    Ich habe während der Ferien meine Rechtschreibförderung überarbeitet. Die einzelnen Themen sind so aufbereitet, dass sie sowohl für die Einzelförderung als auch für einen Kurs geeignet sind.

    Geschrieben am Montag, 04 September 2017 06:00 weiterlesen...

Um diese Frage mit der Zahl 12 zu beantworten, brauchte eine Lese-Schülerin der 3. Klasse gefühlte 10 Sekunden. Ein Fall von Dyskalkulie? Diese Frage interessierte mich überhaupt nicht. Ich habe einfach begonnen, mit ihr zu üben: Rechnen mit kleinen Zahlen, Zehnerzerlegung usw. Mit motivierenden Worten, ersten kleinen Erfolgserlebnissen, und ständigen Wiederholungen geht es jetzt schon viel besser. Bei der Übung Zehnerzerlegungsbiltz haben wir mit 4 Sekunden pro Aufgabe begonnen, natürlich nach vorhergehenden ausführlichen schriftlichen und mündlichen Übungen. Jetzt sind wir bei 0,5 Sekunden! Und auch der Zehnersprung geht schon ganz flott. Die Schülerin will jetzt und übt gern. Übrigens: Ich vermute, dass sie bei einem Test Dyskalkulie bescheinigt bekommen hätte. Richtige Rechenergebnisse waren selten und eher Zufall als gewusst. Meine Übungen finden Sie unter „Übungen herunterladen / Rechnen“. Übrigens: Gekommen bin ich auf das Problem der Schülerin nur durch eine sechsstellige Zahl, die in einem Artikel zu lesen war: die Einwohnerzahl einer Großsstadt. Im vierten Leseversuch hat die Zahl gestimmt. Dann stellte ich die Frage nach 7 plus 4 und ähnlichen Aufgaben, um zu sehen, was los ist. Mein Fazit nach zwei Monaten mit Rechenübunen ist eindeutig! Auch bei Rechenschwierigkeiten gilt: motivieren, vereinfachen, wiederholen und dann vertiefen, verbunden mit viel Geduld. Besonders freut mich, dass meine Schülerin mit den von mir gedruckten Rechenkärtchen - siehe "Übungen herunterladen/Rechnen/Rechenkärtchen - Durckvorlagen" - jetzt auch wieder mit ihrer Mutter übt, was sie bisher strikt verweigert hat.

Für Eltern ist folgende Literatur, aus der ich etliche Anregungen für meine Übungen entnommen habe, interessant und sehr empfehlenswert:

Armin Born, Claudia Oehler - Lernen mit Grundschulkindern - Praktische Hilfen und erfolgreiche Fördermethoden für Eltern und Lehrer - 2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2017 - Kohlhammer

Michael Gaidoschik - Rechenschwäche verstehen – Kinder gezielt fördern - Ein Leitfaden für die Unterrichtspraxis - 6. Auflage 2013 - Persen Verlag

 

Aus der Lesekoch-Praxis ...

Landkreis Fürth ist Bildungsregion

Bildungsregeion kl

Unserem Landrat Matthias Dießl wurde die Urkunde mit der Bezeichnung "Bildungsregion" von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle überreicht. Ich konnte Dank der Unterstützung der Rektorinnen Frau Wenzl und Frau Wilhelm mit dem Projekt Grundschulpower einen kleinen Beitrag leisten. Foto: Roland Beck

Leseförderungsprojekt im 5. Jahr

Pestalozzi GS 2016 1k Gute Laune herrschte bei Lehrern, Eltern, Schülern und Lesepaten bei der Weihnachtsfeier in der Pestalozzi-GrundschulPestalozzi GS 2016 2ke  Oberasbach. Das Projekt läuft jetzt erfolgreich im 5. Jahr und wird von Mirjam Lang (im Bild links) und Frau Wiendl koordiniert. Alle sind zufrieden und wollen weitermachen. Als Initiator freue ich mich und bin dankbar für die Untersützung. So macht Leseförderung Freude!

Elternabende zur Leseförderung

Veitsbronn Elternabend KopieSehr gut besucht war der Elternabend in Veitsbronn. Der Elternbeirat und der Förderverein haben die Veranstaltung organisiert. Das Interesse der Eltern zeigte sich auch in einer lebhaften Diskussion. Die Besucher und die Schulleitung haben sich lobend über den Abend geäußert. Elternabende zur Leseförderung führen wir mit allen Schularten zusammen mit den Schulleitungen auf Anfrage durch.

Lese-Hörbuch für die 1. und 2. Klasse

Vroni Dinxbünxe neu P1010251Vroni Priesner alias Vera C. Koin liest ein Kapitel Ihres neuen Buchs mit kurzen, spannenden Kapiteln und kurzen Sätzen für ein neues Lese-Hörbuch ein. „Dinxbünxe“ eignet sich sehr gut zum Üben für die erste Klasse ab dem zweiten Halbjahr und auch für die zweite Klasse. Edinxbuenxein Kapitel jeden Abend mit den Übungen, die auch mit Ton unterstützt sind, lässt sich zeitlich leicht unterbringen. Auch für die Ferien ist dieses Lese-Hörbuch eine gute Übungsmöglichkeit. Mit der Leseprobe können Sie das Konzept ausprobieren.

Schüler trainieren Schüler

Mittelschule Zirndorf Schülert k P1010237Ein beispielhaftes Projekt läuft an der Mittelschule Zirndorf. Schüler trainieren Schüler mit dem Lesekoch-System. Das Bild zeigt die Trainer des ersten Durchlaufs. Die Schüler freuen sich, ihren jüngeren  Mitschülern helfen zu können, die Lesefertigkeit zu verbessern. Die zweite von rechts ist Frau Friedmann, die das Projekt an der Mittelschule Zirndorf koordiniert. Solche Projekte laufen an Mittel- und Realschulen. Bei Interesse bitte melden.

Kindheitserinnerungen mit Lese- und Wortschatzübungen

Oma Grete

Grete Gringmuth erzählt als Oma Grete von ihrer Kindheit. Es sind Erlebnisse aus dem Nachkriegsdeutschland. Der Text und die Übungen dazu sind für alle Altersgruppen geeignet. Der Ton, gesprochen von Grete Gringmuth, ermöglicht eine Lesekontrolle durch die Lernenden selbst. Mit diesem Lese-Hörbuch sollenSiegbert Passbild 20150522k Schüler, aber auch Eltern unterstützt werden. Eine Version für Menschen mit Migrationshintergrund mit zusätzlichen Worterklärungen und Wortschatzübungen steht jetzt auch zur Verfügung. Wir wünschen allen Spaß, Freude und Erfolg beim Üben. - Grete Gringmuth und Siegbert Rudolph 

"Alle guten Worte dieser Welt stehen in Büchern."

Chinesisches Sprichwort, gehört von Dr. Birgit Kreß, Erste Bürgermeisterin Markt Erlbach

"Es gibt nichts Schöneres, als ein Buch aufzuschlagen und in eine Geschichte einzutauchen. Bücher lesen heißt wandern gehen." Vera C. Koin

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